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Die Qigongübungen

TAIYI YUANMINGGONG

TAIYI YUANMINGGONG, die „Lichtübung“, wird in 2 Teilen unterrichtet:
Im 1. Teil, in der „Übung vom ursprünglichen Licht“, verbindet sich der Übende mit dem Lauf der Sonne, vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang, und durchwandert so die sich im Zeitverlauf eines Tages wandelnden Aufgaben und Anforderungen in verschiedenen Lebenssituationen.
Im übertragenen Sinn steht ein Tageszyklus aber auch für einen Jahreszyklus und weiter für einen Lebenszyklus. So eröffnet sich durch die Übung ein umfassendes Arbeitsfeld im Leben eines jeden Menschen, der an seiner Weiterentwicklung hin zum „wahren Menschen“, ZHENREN, arbeitet.
Im 2. Übungsteil, der „Großen Form“ oder auch der „Übung der 3- fachen Gestalt“, öffnet man sich zu den Energien von Erde und Himmel, um einen freien, unbehinderten QI- Fluss zu erreichen. Dadurch werden die vertikalen Energiebahnen im Körper freigemacht. Durch das horizontale Öffnen in alle Himmelsrichtungen wird eine weitere Bahnung des QI erreicht mit der Folge, dass die Energien von Sonne und Mond den Körper nach und nach frei durchströmen können.
Schließlich gilt es, alle Energien im unteren DANTIAN zu vereinen, auf dass das aufgenommene QI von diesem unteren Energiezentrum aus überall dorthin strömen kann, wo es im Organismus gebraucht wird. Im weiteren Sinn verbindet ein energetisch starker unterer DANTIAN den Menschen in Harmonie mit seiner Umwelt.



BADUANJIN

BADUANJIN, die „8 Brokate“, auch „Seidenweberübungen“ genannt.
Diese Übungen wurden der Überlieferung nach von Brokatwebern entwickelt, um sich von der sehr anstrengenden, auszehrenden Arbeit des Teppichwebens zu erholen und die Lebenskräfte zu regenerieren.
Jeder einzelne der insgesamt 8 Übungsteile wirkt jeweils auf ein ganzheitlich angelegtes Organsystem mit Auswirkungen auf Körper, Psyche und Geist.
Diese 8- fache Übung eröffnet 8 Möglichkeiten zur Regeneration, auf dass sich der Übende ganzheitlich weiterentwickeln und seine angelegten, potentiellen Fähigkeiten zu aktuellen, umgesetzten und angewendeten Fertigkeiten, zu so genannten „Schätzen“, wandeln kann.



BAFANHUANGONG

BAFANHUANGONG, die „8- fache Rückkehr“.
Die Übungsreihe der BAFANHUANGONG, kurz mit FAN bezeichnet, wird mit „ 8 Übungen zur Rückkehr“ übersetzt. „Rückkehr“ ist in diesem Zusammenhang ein vielschichtiger Begriff:
er bezieht sich letztlich auf die Rückkehr des Übenden zu seiner Ganzheit, auf das Zurückkommen in die ursprünglich gegebene Einheit von Körper, Seele und Geist,
wie sie im Zeitpunkt seiner Geburt, seinem Eintritt in dieses irdische Leben, vorhanden war.
Im konkreten Einzelfall kann das beispielsweise eine Rückkehr zu Gesundsein nach durchgemachter Krankheit sein.
Es kann sich aber auch um eine Auseinandersetzung mit psychischen Traumata handeln, die einen Menschen „aus der Bahn geworfen“ haben. Durch QIGONG, durch die Übungsreihe der FAN, kann er als Übender wieder „zurück“ in seine vormalige Einheit finden.
Auch der Weg eines Menschen, der sich weiterentwickeln will, indem er den „Weg der Individuation“ (nach C.G.Jung…link) geht, kann durch die FAN vorbereitet bzw. geebnet werden.
So haben auch chinesische Meister schon vor über 2000 Jahren einen Entwicklungsweg beschrieben, der mit ZHENREN, mit „Weg zum wahren Menschen“, übersetzt und benannt wird. Beide genannten Entwicklungswege führen vorwärts und damit in die Einheit zurück, in der sich alle Menschen im Zeitpunkt der Geburt befunden haben. Daher sind sowohl der östliche „Weg zum wahren Menschen“ als auch der westliche „Weg der Individuation“ geeignete Wege, um in die Einheit zu kommen. (link)
Durch die 8 Übungen der BAFANHUANGONG erhält jeder Übende Hilfsmittel und Anleitung, auf diesen Wegen Schritt für Schritt und Übung für Übung weiter zur ursprünglich angelegten Einheit in Harmonie zu kommen.





XIANG SHENFA

XIANG SHENFA, die „Übung des Nieren- QI stärkenden Tuns“
XIANG SHENFA ist eine Übung, die Energie und Kraft der Nieren stärkt, daher der Name „Nieren- QI stärkendes Tun“. In Anlehnung an die spezielle Atemtechnik (link) dieser Übung wird sie auch kurz XIXIHO genannt.
XIXIHO zeichnet sich dadurch aus, dass sie im Gehen geübt wird, als eine besondere Art des Gehens. Durch die bestimmte Gehweise, einer dazu passenden Atmung und dem Richten der Aufmerksamkeit auf bestimmte Körperregionen gelingt es, die Nierenenergie zu stärken.
Die Energie der Nieren bestimmt letztlich die Vitalität eines Menschen, weil nach den Erkenntnissen der „Traditionellen Chinesischen Medizin“, kurz TCM, die Erbanlagen im Organfunktionskreis Niere und Blase gespeichert sind. Durch XIXIHO kann über die Kraft der Nieren die von unseren Eltern geerbte und gespeicherte Lebenskraft regeneriert, gestärkt und damit auch in einem gewissem Ausmaß verbessert werden.
XIXIHO wird zum einen geübt, um beim gesunden Menschen die Abwehrkräfte und damit die Vitalität zu stärken.
Zum anderen ist XIXIHO bei allen chronischen, schwerwiegenden Erkrankungen als eine Basisübung anzusehen, die in vielfältiger Hinsicht kräftigend, aufbauend und regenerierend wirkt und so wieder zurück zum Gesundsein führen kann.

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